Wir wollen uns am Sonntag, 25. Januar 2026 um 10.30 Uhr (bis ca. 12.30 Uhr) treffen, um uns im Gespräch über den Menschen als Mikrokosmos auszutauschen.
In der universellen Lehre wird beschrieben, dass die Menschheit aus einem göttlichen Impuls hervorging. Wir finden dies in allen großen Weltreligionen u.a. bei Zarathustra, Buddha, Krishna, den Gnostikern, im Urchristentum oder bei Hermes Trismegistos.
Vom Licht-Adam, dem geistigen, dem ersten Menschen, ist uns stoffgeborenen Menschen als Vermächtnis die „Rose des Herzens“ geblieben. Sie ist in der Mitte unseres Mikrokosmos gelegen und treibt uns durch ihre Lichtimpulse zum Suchen in dieser Welt der Gegensätze an. „Es gibt eine andere Natur als die sterbliche“, so spricht die Stimme des ursprünglichen Licht-Adams im Menschenherzen.
Was in dieser Welt als Mensch verstanden wird, ist nur die aus irdischen Bausteinen zusammengesetzte Persönlichkeit in einem, seines ursprünglichen Königtum-Zustandes beraubten Mikrokosmos.
Durch die Kraft aus der „Rose des Herzens“ entsteht in Demut und Hingabe der Glaube, der zur Befreiung führt. Der Glaube, der Weisheit hervorbringt, „Berge versetzt“ und die notwendige Selbsterkenntnis ermöglicht.
Bei den Rosenkreuzern begegnen sich Menschen, die auf grundlegende Fragen ihres Lebens spirituelle Antworten suchen. Diese Antworten in der Tiefe des eigenen Wesens zu entdecken, sich damit auseinanderzusetzen und im Leben zu verwirklichen, bedeutet, einen Weg der Verinnerlichung und Bewusstwerdung zu gehen.
Wir freuen uns wieder auf einen lebendigen Gedankenaustausch, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen ist.